Interview mit Elyas M’Barek: „Ich versuche, auf mein Handy zu verzichten.“

Im Interview habe ich den Schauspieler Elyas M’Barek gefragt, wie er über Vorbilder, Vegetarier und Verzicht denkt …

Elyas M'Barek

Elyas M’Barek bei der Filmpreisverleihung Jupiter Award 2013 im Cafe Moskau in Berlin (Copyright: bernds-fotowelt/flickr).

Sind Sie Fleischesser, Vegetarier oder Veganer?

Ich bin Fleischesser, aber in Maßen. Ich finde, alles im Übermaß ist schlecht. Also es muss kein Fleisch im Essen sein, damit es mir schmeckt. Ich gebe auch gerne Geld für Essen aus. Qualität ist mir wichtig. Ich kaufe nicht wahllos ein und schon gar nicht billige Produkte. Mir ist schon wichtig, was ich zu mir nehme.

Haben Sie schon mal versucht, auf etwas zu verzichten?

Ja, schon oft.

Zum Beispiel?

Ich versuche immer mal wieder auf mein Handy zu verzichten. Das kann auch nur einen halben Tag sein oder im Urlaub – dass ich mal nicht nachschaue, wer mir geschrieben hat oder was ich machen muss. Für meinen aktuellen Film musste mich körperlich wieder in Form bringen und eine relativ strenge Diät einhalten. Ich finde die Idee zu fasten auch nicht schlecht. Ich habe das noch nie probiert, aber ich werde das auf jeden Fall mal machen. Dass man sich mal zurückbesinnt.

Ist Verzicht für Sie auch eine Bereicherung?

Ja, das ist es ja meistens. Denn dann stellt man fest, dass man manche Dinge nachher gar nicht so sehr braucht, wie man denkt.

Worauf könnten Sie nie verzichten?

Auf gutes Essen, eine weiche Matratze und eine Dusche.

Wann war das letzte Mal, dass Sie etwas zum ersten Mal getan haben?

Ich muss kurz überlegen. Für meinen aktuellen Film „Fack Ju Göthe“ wurde ich gerade geteert und gefedert. Das habe ich zum ersten Mal gemacht. Das war sehr unangenehm.

Wie sind Sie die Federn wieder losgeworden?

Mit einer halbstündigen Dusche. Ich spiele einen Lehrer, der aus dem Gefängnis kommt und durch ein Missverständnis zum Lehrer wird und dem dann seine Schüler alle möglichen Streiche spielen. Da gibt es eine Szene, in der sie mir so Schleim übergießen und dann das Auto implodieren lassen mit Federn. Das war sehr krass.

Was sind Ihre Vorbilder?

Ich habe generell keine Vorbilder. Ich finde, man kann nichts nachahmen und muss seinen eigenen Weg finden. Aber es gibt Leute, die ich bewundere.

Und wen bewundern Sie?

Ja, das ist auch schwierig. Das kann jeder sein. Das kann zum Beispiel einfach jemand sein, der mir einen guten Tag beschert oder bei dem ich denke: Das ist ein toller Mensch.

Vielen Dank!

Mehr Infos zu Elyas M’Barek bekommt ihr hier …

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