Tag 14: Beim Kegeln kannst du was erleben …

Als wir dieses Foto machten, gerieten Laura und ich mit ein paar Offenburger Kegel-Omas in Konflikt. Wer gewonnen hat? Lest selbst …

Kegeln Offenburg

Vor der Attacke von links: Da standen sie noch – meine geliebten, braunen Schuhe … (Foto: Laura Büchele).

Die Geschichte zum Outfit:

Yeah, an Tag 14 war ich nach der Arbeit mit ein paar Mädels von Burda erst Pizza essen und danach Kegeln. Es war echt ein witziger Abend. Das Foto mit den Schuhen auf dem Pult ist allerdings „unter Einsatz unseres Lebens“ entstanden: Laura und ich machten fröhlich Fotos, als plötzlich eine resolute Rentnerin von Bahn zwei entschied, dass die da nicht stehen dürfen. Zack, schneller, als ich schauen konnte, standen die Schuhe wieder auf dem Boden, „wo sie hingehören.“ Sonst würde das angeblich Unglück beim Kegeln bringen. Das Problem: Natürlich sprach die ältere Dame nur badisch und ich habe mal wieder kein Wort verstanden (Laura hat im Nachhinein übersetzt). Verdutzt schaute ich sie an und wollte gerade erklären, dass ich die Bilder für meinen Blog brauche – wie blöd :-D. In der Regel weiß die Durchschnittskegel-Oma um die 70 ja nun nicht gerade, was ein Blog ist. Sie hat meine Sprache dann jedenfalls auch nicht verstanden.

Ich war in der ersten Sekunde echt sauer, dass sie meine heiß geliebten Schuhe angefasst hat. Das sind meine Glücksschuhe. Die habe ich mal vor etwa fünf Jahren bei C&A für schlappe zehn Euro gekauft und seitdem mindestens einmal in der Woche getragen. Immer wenn mich jemand auf sie angesprochen hat, habe ich mich voll gefreut. Und unsere Kennenlerngeschichte erzählt: Ich im C&A, sie kosteten nur zehn Euro … Sie sind für mich ein Symbol dafür, dass  ich auch mal Glück habe und ein Schnäppchen finde. Wahrscheinlich klebt jetzt an meinen Schuhen das Unglück – so sieht es doch aus!

Ich habe mir aber trotzdem nicht getraut, unsere Fotosession fortzusetzen. Und Laura war die Kiste, glaube ich, auch zu heiß. Wahrscheinlich kegeln die Omas mehrmals in der Woche und sind die heimlichen Herrscher der Bahn. Sie haben also gewonnen – sorry Leute, dass es bei diesem, etwas mürrischen Bild bleiben musste.

Das denke ich über das Outfit:

Insgeheim warten die Bluse und die Weste schon lange auf ihren großen Auftritt. Die Bluse habe ich gekauft, als vor zwei Jahren der Nude-Trend ausbrach und ich meinte, ich müsste da auch unbedingt mitmachen. Dass man darin mit dunklen Haaren und heller Haut aussieht wie eine ungepellte Weißwurst, war mir damals noch nicht so klar. Seit dem Kauf habe ich sie vielleicht einmal getragen.

An der Weste hing sogar noch das Preisschild. Die musste ich auch unbedingt haben. Eigentlich finde ich sie auch nach wie vor cool. Aber ich habe immer noch nicht so richtig rausgefunden, wie ich sie kombinieren könnte, ohne dass es zu altbacken aussieht. Hat jemand eine Idee?

Insgesamt habe ich mich in diesem Outfit aber trotzdem wohl gefühlt. Das lag wahrscheinlich an der Jeans, die ich ständig trage. Außerdem habe ich schon über die Hälfte des Experiments überstanden und mich langsam daran gewöhnt, nicht selbst über meine Garderobe zu bestimmen.

Mein Fazit zu diesem Outfit:

In dieser Woche wurde mein Experiment langsam Alltag. Wie auch schon beim Ohne-Make-up-Versuch: Ab Ende der zweiten Woche scheine ich mich mit meinem Schicksal abzufinden. Deshalb hat mich die etwas merkwürdige Kombination auch nicht so sehr gestört.

Hier lest ihr, wie meine Kollegen das Outfit bewertet haben …

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