Vor dem nächsten Experiment: Besuch bei einer „Professionellen“

Morgen startet mein neues Experiment. Vorher habe ich mich aber noch mal dafür „entschädigt“, dass ich den Make-up-Verzicht durchgezogen habe. Meine Belohnung: der Besuch bei einer Kosmetikerin.

Kosmetik Petra Reuter Offenburg

Ihr dachtet, schlimmer als auf dem Bild von Alex ohne Make-up kann eine Frau nicht aussehen? Da habt ihr euch getäuscht: Bei einer Kosmetikbehandlung sieht man erst mal noch blöder aus. Vor allem, wenn man gerade geschlafen hat …

Wessen Idee war es gleich noch mal, so einen Blog zu starten? Manchmal frage ich mich das wirklich … Morgen startet ein neues Experiment und ich habe schon wieder die Hosen voll. Jedes Mal tut es weh, etwas Neues anzufangen. Schon wieder habe ich mich zwei Wochen davor gedrückt. Aber damit ist ja morgen Schluss.

Um mich für das letzte Experiment zu belohnen, war ich letzte Woche bei Petra Reuter. Sie arbeitet nicht etwa im FKK Club Lancelot, sondern ist Chefin eines Offenburger Kosmetikstudios. Jahrelang habe ich mich mit Make-up zugeschmiert, ohne mich groß um meine Haut zu kümmern. Wozu auch? Ausschlag kann man ja mit Camouflage und Co. verstecken. Das letzte Mal war ich als Teenie bei einer Kosmetikfrau. Damit sollte jetzt Schluss sein. Meine Freunde hatten mir während meines letzten Verzichts zum Geburtstag einen Gutschein für eine Gesichtsbehandlung mit Massage geschenkt. Klasse!

Pflege? Ähh, irgendwo auf dem Schrank …

Als erstes nahm Frau Reuter meine Haut genau unter die Lupe. Ihre Diagnose: Meine Haut ist leicht gerötet und empfindlich. Stimmt! Ich habe Neurodermitis und vertrage eine Tagescreme selten länger als drei Monate. Von teuer bis billig – bei keiner bin ich so richtig glücklich geworden. Umso gespannter war ich, was mir die Expertin empfehlen würde. Vielleicht doch weniger Make-up? Nein, meint sie. Viele Make-ups decken heute nicht mehr so schlimm wie früher, sodass die Haut atmen kann. Schminke ist also nicht per se böse. Man sollte nur darauf achten, die Haut richtig zu pflegen. Welche Pflege ich benutze? Öhh, ich habe da mal so was gekauft. Vor ein paar Jahren. Es steht auf dem Schrank. Auch Tagescreme verwende ich nur sporadisch, weil ich sie eben nie vertrage.

Ihr Fazit: Meine Haut ist so ausgetrocknet, dass sie die Wirkstoffe gar nicht mehr aufnehmen kann. Deshalb steht auf meinem Beauty-Plan an diesem Tag (Ich hoffe, ich habe mir die Reihenfolge richtig gemerkt):

1. Reinigen

2. Peeling mit Hyaluronsäure

3. Brauenkorrektur

4.  Dann kam mein persönliches Highlight. Mit einem Ultraschallgerät fährt sie über meine Haut, um die Wirkstoffe der Creme in die Zellen zu schleusen. Abgefahren. Das klingt nach Schmerz, tut aber in Wirklichkeit gar nicht weh, sondern fühlt sich angenehm kühl auf der Haut an.

5. Apropos Schmerz: Entfernen von Hautunreinheiten. Kosmetiktante, mit der Lanzette über mir: Sorry, das tut jetzt mal weh. Ich sage: „Nene. Geht schon.“ Ich denke: „Scheiße, autsch.“

6. Gesichtsmassage – geil!

7. Auf die Pflege kommt jetzt noch mal eine Maske. Inzwischen habe ich mich zudecken lassen und das Licht ist aus. Jetzt bin ich mir sicher: Ich bin im Beautyhimmel. Nach ein paar Minuten mit Wattepads auf den Augen bin ich eingeschlafen.

8. Nach dem Wecken: Leichtes Tages-Make-up.

Kosmetik danach Offenburg

Danach: Sieht doch gleich besser aus! (Foto: Alexandra Franz).

Nach über zwei Stunden verlasse ich tiefenentspannt das Studio von Petra Reuter. Der Gutschein meiner Freunde hat sich gelohnt. Außerdem habe ich für das Tages-Make-up zusätzlich 20 Euro gezahlt, eine Tagespflege-Probe geschenkt bekommen und mir eine Creme für die Lippen (18 Euro) sowie zwei Mini-Waschlappen aus Mikrofaser (6 Euro) gekauft. Als ich den Laden verlasse, bin ich mir todsicher, dass sich diese Investition lohnen wird. Heute glaube ich, dass ich in diesem Moment so geflasht war – ich hätte alles gekauft, was Frau Reuter mir empfiehlt. Egal.

Der Besuch bei der Expertin hat mich noch tagelang beschäftigt. Das ganze Wochenende habe ich meinen Freund damit zugetextet, was ich alles in diesen zwei Stunden erlebt habe. Meiner Haut geht es sehr gut. Das nächste Experiment kann kommen!

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